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"Il femminismo degli anni Settanta" - Vorstellung und Diskussion des Sammelbandes

Im Rahmen der Vortrags- und Diskussionsreihe "Der weibliche Faden der Erinnerung" lädt das Frauenarchiv Bozen alle Interessierten recht herzlich ein zur Vorstellung und Diskussion des 2005 im Viella Verlag erschienenen Sammelbandes "Il femminismo degli anni Settanta" . Die Präsentation findet statt am


Donnerstag, den 21. September 2006
um 20 Uhr
im Frauenarchiv Bozen
Pfarrplatz 15.


In den 1970er Jahren war der Feminismus in Italien eine weit verbreitete politische Realität, die das Bewusstsein und das Leben Tausender Frauen veränderte. Die Ausprägung des Feminismus war jedoch nicht einheitlich, sondern von Stadt zu Stadt verschieden: sie spiegelte die jeweiligen lokalen politischen, kulturellen und sozialgeschichtlichen Gegebenheiten wider.

Verschiedene Generationen von Frauen setzen sich in ihren "historischen" Erinnerungen kritisch mit den Erlebnissen der damaligen Zeit auseinander und werfen Schlaglichter auf Themen, die jene Realität wesentlich prägten: weiblicher Körper und Sexualität; das "Politische" und das "Private"; "Neuerfindung" des Alltagslebens; Verbindungen zu sozialen Themen und Politik. Aus all dem leitet sich der Vorschlag ab, den Feminismus neu zu bewerten, indem wir den Fragen zu seiner schwierigen Weitergabe und seiner unvollständigen Geschichte nachgehen - und uns der Frage stellen, welche Zukunftsperspektiven sich den neuen Feminismen angesichts einer völlig veränderten Gegenwart bieten.


Die Herausgeberinnen des Sammelbandes:
Anna Scattigno
ist Professorin für Christentum und Geschlechtergeschichte an der Universität Florenz. Von 2001 bis 2003 führte sie den Vorsitz der "Società italiana delle Storiche"; derzeit ist sie Mitglied des Vorstandes des "Archivio per la memoria e la scrittura delle donne" am Staatsarchiv in Florenz sowie Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Reihe "Generazioni" am Verlag Giunti. Außerdem ist sie Mitglied des Beirates für Chancengleichheit der Provinz Florenz. Scattigno ist Autorin zahlreicher Studien und Beiträge zu verschiedenen Aspekten der Frauengeschichte.

Teresa Bertilotti arbeitet an der Universität LUMSA in Rom an einem Forschungsprojekt über die Geschichte der Bildung von Frauen in der Zeit des italienischen Liberalismus. Sie gehört dem Vorstand der "Società italiana delle storiche" an und ist Mitglied der Redaktion der Zeitschrift "Genesis".


Die Einladung gibt's als Download hier.



Weitere Informationen:
Frauenarchiv Bozen
Pfarrplatz 15
39100 Bozen
Tel: 0471/326 905
E-Mail: info@frauenarchiv.bz.it
Internet: www.frauenarchiv.bz.it


PT - 08.09.06