Gott, weiblich
Die
Arunda-Redaktion hat zusammen mit dem
Frauenmuseum Meran den neuen Band dem Thema
"Gott, weiblich" gewidmet. In 13 Beiträgen spüren Archäologinnen, Historikerinnen, Kunsthistorikerinnen sowie Museumsfachleute der Entwicklung des Frauenbildes und der weiblichen Spiritualität von der Frühzeit bis in die heutige Zeit nach.

Die
Präsentation der neuen Arunda findet am
Donnerstag, den 4. März 2010
um 19.30 Uhr
im Kolpingsaal
A.-Kolpingstr. 3, Bozen
statt.
Zur neuen Ausgabe:
Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt: Im ersten geht es um die weiblichen Gottheiten und um Kulte, die in unseren Breitengraden lange vor dem christlichen Gott existierten, im zweiten Teil um die Spuren derselben im Christentum und die weibliche Seite des christlichen Gottes. Der dritte Teil behandelt weibliche Identitätsentwürfe von heute, die aufgrund dieser verschütteten und wiederentdeckten Spuren aufgebaut werden, und die Suche nach einer selbständigen, eigenmächtigen weiblichen Spiritualität.
Die interdisziplinäre Zusammenführung von verschiedenen Bereichen und Sichtweisen auf die lokalen Begebenheiten zu diesem Thema lässt diesen Sammelband zu einer Besonderheit werden.
Das Frauenmuseum Meran hat seit 2006 in periodischen Abständen immer wieder zu diesem Thema gearbeitet. Ausstellungen, Publikationen, Forschungen in diesem Bereich gehören seitdem zum Schwerpunkt des Museums. Bei der Sonderausstellung
"Göttin, Hexe, Heilerin" im Jahr 2006 im Frauenmuseum Meran stellte sich heraus, dass v. a. über Göttinnen und Heilerinnen in Südtirol noch viel mehr zu sagen wäre. Dies war der Anlass für die Koproduktion dieser vorliegenden Arunda.
Herausgeberin: Astrid Schönweger
Infos zu Arunda unter www.arunda.it.