Die neue Ausgabe von "Arbeitsmarkt News", dem Informationsblatt der Landesabteilung Arbeit, widmet sich detailliert der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Dabei hat man sich auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer konzentriert, die entlassen wurden und daraufhin in die Mobilitätsliste eingetragen worden sind.
Mit durchaus überraschenden Ergebnissen, wenn es etwa um die Folgen bestimmter gesetzlicher Maßnahmen für das Verhalten der Arbeitslosen ging. So führt in Südtirol, auch aufgrund der weiterhin guten Arbeitsmarktsituation, die bessere Absicherung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der mittleren und großen Unternehmen im Vergleich zu jenen der kleinen Betriebe im allgemeinen nicht zu einer besseren Integration in den Arbeitsmarkt, sondern - im Gegenteil - zu einer deutlichen Abnahme jener Zeit, in der diese einer regulären Beschäftigung nachgehen. In den ersten vier Jahren nach Beginn der Mobilität sind es um durchschnittlich drei bis vier Monate weniger.
Bestätigt wird dieses Ergebnis auch durch die Tatsache, dass jene, die knapp unter 40 Jahre alt sind, durchschnittlich sechs bis sieben Monate länger arbeiten als diejenigen, die knapp über 40 Jahre alt sind. Dies deshalb, weil Über-40-Jährige ein Jahr länger mit den Mobilitätsbezügen rechnen können.
"Arbeitsmarkt News" 04/2007: Die Rückkehr aus der Mobilität ins Arbeitsleben