Kinderhort in Bozen-Rosenbach übergeben
Fast zwei Jahre früher als geplant ist der neue 3100 Kubikmeter große und 2,4 Millionen Euro teure Kinderhort in der Zone Rosenbach in Bozen fertig gestellt worden. Landeshauptmann Luis Durnwalder und die Landesräte Florian Mussner, Richard Theiner sowie Christian Tommasini haben den Kinderhort "Der Vierklee" am 4. September der Gemeinde übergeben.
Bereits diese Woche hat der Kinderhort "Der Vierklee" seine Tore für 60 Kinder bis zu drei Jahren geöffnet. Eine Sektion ist für zwölf Säuglinge hergerichtet, zwei weitere für kleine Kinder und eine Sektion für größere Kinder. Neben Büros, einer Mensa und einem Sitzungsraum gibt es für die Kinder auch einen Turnraum. Alle Räume seien auf das ausgerichtet, was Kinder und BetreuerInnen bräuchten, sagte Bruno Marcato, der Generaldirektor des Betriebs für Sozialdienste Bozen.
Landesrat Mussner beschrieb den neuen Hort als Basis für den Bildungsweg von Kindern in der Zone Rosenbach und unterstrich, dass die Einrichtung aufgrund der Bedürfnisse der BürgerInnen fast zwei Jahre früher als geplant gebaut wurde. Das Gebäude sei außen architektonisch ansprechend und auch innen für die Kinder angemessen eingerichtet, sagte Mussner.
Mit dem Kinderhort zeige das Land, dass es in die Zukunft investiere und den BürgerInnen helfe, Familie und Beruf leichter zu vereinen. "Wenn wir wollen, dass die Familien sich weiterentwickeln, dann müssen wir auch Dienste für sie bereit stellen", betonte Theiner. Derzeit gibt es laut Theiner eine landesweite Abdeckung mit Betreuungsdiensten für Kinder bis zu drei Jahren von zehn Prozent. Bis 2015 soll, wie im Sozialplan vorgesehen, eine 15-prozentige Abdeckung erreicht sein.
Im neuen Kinderhort können Eltern ihre Kinder sicher aufgehoben und betreut wissen, sagte Landeshauptmann Durnwalder. Mit der Fertigstellung des Kinderhorts habe man etwas Besonderes für das Stadtviertel erreicht, sagte Bürgermeister Luigi Spagnolli, der von LH Durnwalder und Bautenlandesrat Mussner die Schlüssel für das Gebäude entgegen nahm. Spagnolli lobte auch die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Bozen und dem Land.