108.802 Unterschriften für "Danke Mami"
Die SVP-
Frauenbewegung hat mit der Katholischen
Frauenbewegung, dem Katholischen Familienverband, den KVW-Frauen, den Südtiroler Bäuerinnen, dem Landesbeirat für Chancengleichheit, den SVP-Arbeitnehmern, der Jungen Generation in der SVP und den LVH-Frauen landesweit Unterschriften gesammelt, um die Forderung nach der Anerkennung von zwei Rentenjahren pro Kind zu bekräftigen.
"Patronate, Gewerkschaften, verschiedenste Vereine und unzählige Einzelpersonen haben sich der Initiative angeschlossen und haben zu dem sensationellen Ergebnis von 108.802 Unterschriften beigetragen", freute sich Stocker bei der Übergabe der Unterschriften am heutigen Montag an die Südtiroler ParlamentarierInnen in Rom, Luisa Gnecchi, Oskar Peterlini, Siegfried Brugger, Karl Zeller und Manfred Pinzger. Auch Helga Thaler Ausserhofer, Gianclaudio Bressa und Giorgio Holzmann hätten ihre Unterstützung zugesagt, so Stocker.
Sie kündigte an, dass die Ergebnisse der Aktion jetzt an Verteiler in den anderen Regionen weitergeleitet werden, um auch dort die Aktion verstärkt bekanntzumachen. In einigen Regionen werde bereits auch gesammelt, in anderen müsse die Aktion erst anlaufen.
Die Frauen- und Familienorganisationen befassen sich schon seit Jahren mit der Gesetzgebung zur Rente. Auslöser für die Unterschriftenaktion sei die handstreichartige Erhöhung des Rentenalters für Frauen im öffentlichen Dienst und die beiläufige Erklärung, dass dies wohl auch für die Privatwirtschaft folgen müsse, gewesen, erklärte die SVP-Landesfrauenreferentin.
"Wenn der Gesetzgeber den Frauen fünf Jahre Rente streicht, dann muss er das gesparte Geld auch wieder für Frauen und Familie investieren", erklärt Martha Stocker. Deshalb hatte es ja bisher das niedrigere Rentenalter für Frauen gegeben: um Erziehungs- und Pflegearbeit anzuerkennen. Würde jetzt das Rentenantrittsalter erhöht, sei es nur gerecht, den Familien die Pflege- und Erziehungszeit anders anzuerkennen.